LEARNTEC 2026: Die Plattform für die digitale Transformation an Schulen

Zukunft Schule – digital, praxisnah, vernetzt

Drei Tage lang dreht sich bei der LEARNTEC alles um digitale Bildung – und gerade im schulischen Bereich hat sich in den vergangenen Jahren ein ganz neuer Umgang mit digitalen Tools im Unterricht etabliert. Doch nach wie vor gibt es Luft nach oben, sei es, weil es an der entsprechenden Ausstattung mangelt oder eine Strategie fehlt. Vom 5. bis zum 7. Mai 2026 können sich in der Messe Karlsruhe Vertretende von Schulträgern, Schulleitungen und schulische Medienbeauftragte drei Tage lang über technologische Möglichkeiten, Medienkompetenzen und die Erfahrungen anderer Bildungseinrichtungen informieren und sich Rat und Expertise in Sachen Strategie holen.

Neu in diesem Jahr ist die Gestaltung der Messe: der Themenbereich school@LEARNTEC ist in Halle 2 umgesiedelt und sorgt mit neu platzierten Bühnen für noch mehr Austausch – beispielsweise mit einer 360° Stage und zwei neuen Foren. Auf dem Programm stehen unter anderem Experten wie Prof. Dr. Robert Lepenies, Präsident Karlshochschule Karlsruhe, Prof. Dr. Olaf Burow, Prof. Dr. Uta Hauck-Thum (LMU München) sowie Ralph Müller-Eiselt (Vorstand des ForumBD). Das Format „Meet the Speaker“ lädt im Anschluss an die Vorträge und Podiumsdiskussionen ein, mit den Referierenden persönlich ins Gespräch zu gehen und Fragen zu stellen. Dabei fokussiert sich der erste Messetag auf die Herausforderungen, die sich an Schulträger stellen. Die Vorträge am Mittwoch richten sich insbesondere an Schulleitungen und am Donnerstag stellen die Medienzentren sich und ihre Arbeit vor. Zum dritten Mal widmet sich ein eigener Themenslot am Donnerstagnachmittag auch der frühkindlichen Bildung: Expertinnen und Experten räumen mit dem Vorurteil auf, dass frühkindliche Medienbildung einfach nur ein „Tablet in die Hand“ sei. Stattdessen empfehlen sie eine sanfte und pädagogisch begleitete Heranführung an neue Medien, mit denen Kleinkinder im Elternhaus ohnehin meist Kontakt hätten. Inzwischen ist Medienbildung auch in vielen Bundesländern auch in den Orientierungsplänen für KITAs enthalten und damit eine Anforderung an Erzieherin und Erzieher, diesen Themenbereich zu behandeln.

Micha Pallesche, Rektor der Erst-Reuter-Schule Karlsruhe, mehrfach ausgezeichnet unter anderem mit dem Deutschen Schulpreis und als „Digitale Schule“, verantwortet erneut das Programm rund um school@LEARNTEC. Er sagt: „„Die school@LEARNTEC zeigt auch in diesem Jahr, wo schulische Bildung im digitalen Wandel steht. Künstliche Intelligenz prägt das Programm in besonderer Weise – von Unterrichtsentwicklung über Schulleitung bis hin zur Rolle der Schulträger. Aus zahlreichen Einreichungen wurden ausgewählte Praxisbeispiele, Keynotes und Diskussionsrunden zusammengestellt, ergänzt durch Angebote von mobile.schule und weiteren Institutionen und Akteuren der Bildungsbranche. Die school@LEARNTEC ist damit ein zentraler Ort für Orientierung, Austausch und Inspiration.“

Einen umfassenden Überblick über die Innovationen der Ausstellenden liefern die Guided Tours, die unter fachkundiger Führung mehrmals an den drei Messetagen stattfinden. In diesem Jahr präsentieren Hersteller und Dienstleister wie VS Möbel, KROmedia, IServ und BenQ ihre Innovationen für die digitale Transformation an Schulen – von nutzerfreundlichen Apps bis hin zur entsprechenden Hardware für’s Klassenzimmer. Auch das Landesmedienzentrum sowie das Kultusministerium Baden-Württemberg sind mit vor Ort und stellen aktuelle Entwicklung in Sachen schulischer Bildung vor. Neue Methoden und Technologien zum Ausprobieren erwarten die Fachbesuchenden in der Maker’s Area von mobile.schule.

Stefanie Ruf, Projektleiterin der LEARNTEC: „In den vergangenen Jahren herrschte gerade auch aufgrund der unklaren Lage rund um den Digitalpakt 2.0 eine gewisse Verunsicherung bei den Schulen und Schulträgern. Die digitale Transformation ist ein Kraftakt, den Schulen nicht allein schaffen können. Deshalb braucht es Plattformen wie school@LEARNTEC, um Austausch zu fördern, voneinander zu lernen und als Fachbesuchenden im besten Fall mit vielen Ideen, Inspiration und direkt auch den richtigen Partnern zur Umsetzung derselben aus Karlsruhe zurückzukehren.“